Gemeinkostenzuschlagaus deinen Jahreszahlen berechnen

Deine Zahlen

Dein Jahr
€/Jahr

Netto. Was du im Jahr insgesamt abrechnen willst.

€/Jahr

Büro, Verwaltung, Fahrzeuge, Versicherungen, Software. Was keiner Baustelle gehört.

€/Jahr

Baustelleneinrichtung, Bauleitung, Absicherung, Entsorgung. Hast du keine getrennt erfasst, trage 0 ein.

h/Jahr

Alle Stunden, die dein Betrieb im Jahr abrechnet, von allen zusammen.

Wagnis und Gewinn
%

Auf die Selbstkosten. Für Gewährleistung, falsche Mengen und Zahlungsausfälle.

%

Auf die Selbstkosten. Was dir nach allen Kosten bleiben soll.

Dein Auftrag
€

Lohn, Material, Geräte und Fremdleistung, die du dem Auftrag direkt zurechnest.

Dein Ergebnis

Gesamtzuschlag30,5 %Auf die Einzelkosten, mit Wagnis und Gewinn.
BGK-Zuschlag9,3 %Auf die Einzelkosten.
GGK-Zuschlag9,6 %Auf die Herstellkosten.
Wagnis3,0 %Auf die Selbstkosten.
Gewinn6,0 %Auf die Selbstkosten.
Gemeinkosten pro produktive Stunde€ 21,25GGK und BGK geteilt durch deine Stunden.

Preisaufbau für deinen Auftrag

Einzelkosten
€ 1.000,00
+ BGK
€ 92,80
Herstellkosten
€ 1.092,80
+ GGK
€ 104,40
Selbstkosten
€ 1.197,20
+ Wagnis
€ 35,92
+ Gewinn
€ 71,83
Verkaufspreis
€ 1.304,95

Alle Beträge sind netto. Die Umsatzsteuer kommt erst auf den Verkaufspreis.

Kalkulier jedes Angebot mit deinen Zuschlägen.

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So entsteht der Zuschlag

Wir rechnen in der Reihenfolge, in der ein Angebot entsteht. Die BGK kommen auf die Einzelkosten, das sind die Herstellkosten. Die GGK kommen auf die Herstellkosten, das sind die Selbstkosten. Wagnis und Gewinn kommen beide auf die Selbstkosten, das ist dein Verkaufspreis.

Planst du € 450.000 Umsatz bei € 36.000 GGK und € 32.000 BGK, mit 3 Prozent Wagnis und 6 Prozent Gewinn, dann brauchst du 9,3 Prozent BGK-Zuschlag und 9,6 Prozent GGK-Zuschlag. Auf jeden Euro Einzelkosten kommen zusammen 30,5 Prozent.

Die produktiven Stunden verteilen GGK und BGK auf die Stunde. Den Betrag vergleichst du mit deinem Stundenverrechnungssatz, damit du keine Gemeinkosten doppelt rechnest.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Gemeinkostenzuschlag?
Teile die Gemeinkosten des Jahres durch die Einzelkosten, auf die du sie verteilst, und nimm das mal 100. Die Einzelkosten kennst du vor dem Jahr selten, deinen geplanten Umsatz schon. Darum rechnen wir rückwärts: Der Umsatz ohne Wagnis und Gewinn sind deine Selbstkosten, ohne GGK und BGK bleiben die Einzelkosten. Auf sie beziehen wir jeden Zuschlag.
Was gehört in die BGK und was in die GGK?
In die BGK gehört, was eine Baustelle kostet, ohne einer Position zu gehören: Baustelleneinrichtung, Container, Bauleitung vor Ort, Absicherung, Entsorgung. In die GGK gehört, was dein Betrieb auch ohne Baustelle kostet: Büro, Verwaltung, Fahrzeuge, Versicherungen, Steuerberater, Software. Zähl nichts doppelt. Steht der Container als eigene Position im Angebot, gehört er nicht noch in die BGK. Erfasst du keine BGK getrennt, trage 0 ein und alles in die GGK.
Was ist der Unterschied zwischen Wagnis und Gewinn?
Das Wagnis deckt, was schiefgehen kann: Gewährleistung, Mengen, die nicht stimmen, ein Kunde, der nicht zahlt. Der Gewinn ist, was dir nach allen Kosten bleiben soll, für Rücklagen und Investitionen. Beide rechnen wir auf die Selbstkosten, so steckt im Gewinn kein Aufschlag auf das Wagnis. Setzt du den Gewinn auf 0, arbeitest du nur kostendeckend.
Welcher Gemeinkostenzuschlag ist üblich?
Einen amtlichen Richtwert gibt es nicht. Die Spannen, die im Umlauf sind, konnten wir bei keiner Wirtschaftskammer und keiner Landesinnung nachlesen, darum zeigen wir keine. Dein Zuschlag hängt an deinem Betrieb: wie viel Büro, wie viele Fahrzeuge, wie groß deine Aufträge sind. Prüfe nach ein paar Aufträgen in der Nachkalkulation, ob deine Zuschläge die Kosten gedeckt haben, und passe sie an.
Wie hängt der Zuschlag mit meinem Stundenverrechnungssatz zusammen?
Beide verteilen dieselben Gemeinkosten, der Zuschlag auf die Einzelkosten, der Stundenverrechnungssatz auf die Stunde. Oben steht, wie viel Gemeinkosten auf eine produktive Stunde kommen. Nimm sie nur einmal: Stecken GGK und BGK schon in deinem Stundenverrechnungssatz, schlägst du sie auf den Lohn nicht noch einmal auf.

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