Nachkalkulationwas dein Auftrag wirklich gebracht hat

Vergleiche geplante und tatsächliche Kosten und sieh, wo der Auftrag teurer war als kalkuliert.

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Dein Auftrag

Laut Angebot
€

Netto, ohne Umsatzsteuer.

h

Die Stunden, die du kalkuliert hast.

€

Material zum Einkaufspreis, wie kalkuliert.

Nach dem Auftrag
h

Alle Stunden auf dem Auftrag, Nachträge eingeschlossen.

€

Was du wirklich eingekauft hast, Nachträge eingeschlossen.

€

Zum Beispiel Nachunternehmer, Gerätemiete, Transport und Entsorgung, wenn sie nicht schon in Lohn oder Material stecken. 0, wenn es keine gab.

Zusätzlich abgerechnet
€

Zusätzlich abgerechnete Arbeit, netto. 0, wenn es keine gab.

Was eine Stunde kostet
€/h

Was eine Stunde deinen Betrieb kostet, nicht was du dem Kunden pro Stunde berechnest.

Vorbelegt ist ein Bruttostundenlohn ohne Lohnnebenkosten. Arbeitest du selbst mit, zählen deine Stunden mit einem echten Satz, nicht mit 0 €.

Stundensatz mit Lohnnebenkosten und Gemeinkosten ausrechnen

Dein Ergebnis

Was dir vom Auftrag bleibt888,00 €
Im Vergleich zum Plan-132,00 €Weniger übrig als geplant. Marge: -5 Prozentpunkte.
  • Der Lohn hat 132,00 € mehr gekostet als geplant. Das hat deinen Deckungsbeitrag gesenkt.
  • Das Material hat 300,00 € mehr gekostet als geplant. Das hat deinen Deckungsbeitrag gesenkt.
  • Nachträge haben 300,00 € zusätzlich eingebracht.

Deckungsbeitrag: 21,1 % vom Umsatz, geplant waren 26,2 %.

Wo das Geld geblieben ist

Geplant laut Angebot
1.020,00 €
Nachträge
+300,00 €
Lohn
-132,00 €
Material
-300,00 €
Deckungsbeitrag
888,00 €
Soll und Ist
KostenartSollIstAbweichung
Stunden40 Std.46 Std.+6 Std.
Lohn880,00 €1.012,00 €+132,00 €
Material2.000,00 €2.300,00 €+300,00 €
Kosten gesamt2.880,00 €3.312,00 €+432,00 €

Alle Beträge netto. Plus bei der Abweichung heißt teurer als geplant.

Lass plancraft das nachrechnen.

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So rechnen wir

Soll ist, was dein Angebot geplant hat: geplante Stunden mal Kosten pro Stunde, plus geplantes Material. Sonstige Auftragskosten stehen nicht im Soll, sie zählen ganz als Abweichung.

Ist ist, was der Auftrag gekostet hat: tatsächliche Stunden mal dieselben Kosten pro Stunde, plus tatsächliches Material und sonstige Auftragskosten. Die Stunden für Nachträge gehören dazu.

Der Deckungsbeitrag ist, was du abgerechnet hast, Angebot plus Nachträge, minus Ist. Alle Beträge sind netto.

Bist du Kleinunternehmer nach § 19 UStG, stellst du keine Umsatzsteuer in Rechnung. Trag dann Angebot und Nachträge so ein, wie sie auf der Rechnung stehen, und Material mit der Umsatzsteuer, die du beim Einkauf bezahlt hast. Die bekommst du nicht zurück.

Häufige Fragen

Wie sehe ich, ob sich ein Auftrag gelohnt hat?
Schau, was dir vom Auftrag bleibt: was du abgerechnet hast, Angebot plus Nachträge, minus Lohn, Material und sonstige Auftragskosten. Ist die Zahl positiv, hat der Auftrag diese Kosten gedeckt. Der Vergleich zum Plan zeigt, ob er besser oder schlechter lief als kalkuliert. Ein Beispiel: 5.000 € Angebot und 400 € Nachträge, dazu 2.875 € tatsächliche Kosten, lassen dir 2.525 €.
Welche Kosten gehören in die Nachkalkulation?
Alle Stunden auf dem Auftrag, deine eigenen eingeschlossen, und das Material zum Einkaufspreis. Unter sonstige Auftragskosten kommt, was weder Lohn noch Material ist: Nachunternehmer, Gerätemiete, Transport, Entsorgung. Gemeinkosten wie Fahrzeuge, Werkstatt, Büro und Versicherungen rechnest du über die Kosten pro Stunde ein.
Ist der Deckungsbeitrag mein Gewinn?
Nicht ganz. Enthalten deine Kosten pro Stunde auch Gemeinkosten wie Fahrzeuge, Werkstatt, Büro und Versicherungen, zeigt die Zahl, was nach allen Kosten bleibt. Steuern und dein eigener Unternehmerlohn gehen davon noch ab. Mit reinem Lohn zeigt die Zahl, was der Auftrag zu diesen Kosten beiträgt. Vorbelegt ist ein Bruttostundenlohn ohne Lohnnebenkosten, also trage deine eigenen Kosten ein.
Warum stehen Nachträge extra?
Nachträge bringen Geld, das im Angebot nicht stand. Trag unter Nachträge nur ein, was du zusätzlich abgerechnet hast, netto. Ihre Stunden und ihr Material gehören zu den tatsächlichen Stunden und zum tatsächlichen Material, so zählt nichts doppelt. Dann siehst du, ob ein Nachtrag seine Mehrkosten gedeckt hat.
Was, wenn ich weniger abgerechnet habe als angeboten?
Wir rechnen mit Angebot plus Nachträgen. Hast du Rabatt gegeben, eine Gutschrift geschrieben oder Leistung gestrichen, trag als Angebotssumme ein, was du wirklich abgerechnet hast, netto. Sonst zeigt das Ergebnis mehr, als dir geblieben ist. Das Soll rechnet dann auch mit diesem Betrag.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Schau, welche Kostenart abweicht. Lagen die Stunden drüber, rechne beim nächsten ähnlichen Auftrag mehr Zeit ein. Lag das Material drüber, prüfe Mengen und Einkaufspreise. So wird das nächste Angebot genauer.

Jeder Auftrag nachkalkuliert, ohne Abtippen.

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